Bewegung im Home-Office – Teil 1 von 4

Bewegung im Home-Office – Teil 1 von 4

Bewegungsmangel als neue Volkskrankheit

Bewegungsmangel ist ein Thema, das wir in Zeiten von Homeoffice immer wieder hören. Wir sitzen sonst schon viel zu viel, jetzt ist diese Situation noch prekärer, weil noch dazu die Wege ins Büro wegfallen. Die Schritte beschränken sich nun vom Schreibtisch in die Küche, im schlimmsten Fall ist dies auch noch im gleichen Wohnbereich.

Überlegt mal, wie oft sitzen wir an einem durchschnittlichen Arbeitstag?

  • Wir sitzen beim Frühstück.
  • Wir sitzen auf dem Weg in die Arbeit (Auto, Zug).
  • Wir sitzen am Schreibtisch,
  • Wir sitzen beim Mittagessen,
  • Wir sitzen bei einer Besprechung
  • Wir sitzen beim Abendessen.
  • Wir sitzen vor dem Fernseher.
  • Wir sitzen beim Lesen, Lernen.
  • Als Seitenschläfer sind wir nochmals in der gleichen Position mit angezogenen, gebeugten Knien!

Was sind nun die Probleme vom langen Sitzen (natürlich nicht nur im Homeoffice)? Wir bewegen uns nicht ausreichend, was viele Prozesse im Körper verändern kann. Wir bewegen uns nicht gut und halten unseren Körper noch dazu in irgendeiner Schonhaltung. Diese erscheint für den Moment zwar angenehmer, leider sind die Folgewirkungen dieser falschen Körperhaltung erst nach Jahren erkennbar. Die häufigsten Fehlhaltungen sind der Rundrücken oder der überstreckte Rücken.

Unser Körper ist in der Lage, Höchstleistungen zu vollbringen, er ist aber auch sehr ökonomisch: Wenn wir nur eingeschränkte Bewegungsmuster ausführen, beschränkt sich das irgendwann auf diese Bewegungsamplitude oder aber Energie wird eingespart, z.B. in der wenig beanspruchten Rumpfmuskulatur, wie in meinem letzten Blog-Artikel erklärt.

Auf die Auswirkungen von schlechter Körperhaltung gehe ich im nächsten Artikel ein – kommt in den nächsten Tagen!

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